Aktion Heft 1

Ist das nicht rührend, sein Vaterhaus steht in Flammen und er sucht seinen treuen Hund Fido... hau ab, Mistköter!

Die Handlung

Um das Haus Adam Bernaus herrscht das reinste Chaos: Feuerwehrleute rennen durch den Garten, ziehen Schläuche hinter sich her und richten sie auf die Flammen; Nachbarn tragen Tiere und Gegenstände durch die Gegend und stellen diese an verschiedenen Plätzen im Garten ab; Leute bilden Ketten und reichen sich Spiegel, Schubladen und Möbel weiter; Tiere rennen durch die Landschaft... Die Besucher haben sich mittlerweile in alte Paradeuniformen der Feuerwehr gehüllt und betreten ein wenig verärgert über den Fehler des Zentraldenkers das Geschehen. Planmäßig kämpft sich Michal Noll in Adam Bernaus Zimmer vor, nur um festzustellen, dass sich das Heft nicht in dem Versteck befindet.

Nachdem Filip sein Huhn losgeworden ist erfährt er von Noll die erschütternde Neuigkeit und beschließt selbst nachzusehen. Aufgehalten wird er dabei von Adam Bernau, der mit dem Auto seines Vaters zahlreiche Möbel im Garten über den Haufen fährt, um es vor den Flammen zu retten. Auf dem Weg zu Michal treffen Kátja und Filip auf Karas, der im Keller die Schublade mit dem Heft von Adam und "Schundlektüre" gefunden hat. Da Filip aber ohnehin nicht sehr viel vom Techniker der Expedition hält wirft er das Heft achtlos in die Flammen. Eine intensive Durchsuchung von Adams Zimmer und dem Wohnzimmer, das die Besucher mit der Lasersäge erreichen, fördert nichts Brauchbares zu Tage (abgesehen von der Tatsache, dass Karas ein paar neue Rezepte entdeckt). Die Besucher schnappen sich alle Papiere derer sie habhaft werden können und bekommen von Ali auch noch Adams Schultasche gebracht. Unter dem Vorwand, dass sie alles zu den Nachbarn bringen, bei denen schon das Huhn gelandet ist, flüchten die vier. Allerdings ohne ihre Lasersäge. Die liegt im Wohnzimmer und wird von einem alten Mann entdeckt, der sie an sich nimmt.

Am Ufer eines nahegelegenen Teiches schlägt die Expedition abends ihr Lager auf. Kátja schwimmt eine Runde, um sich zu erfrischen und stellt erst anschließend fest, dass man im Jahr Eintausendneunhundertvierundachtzig mit Kleidern badet - sehr zur Freude der Einheimischen am gegenüberliegenden Ufer und bestimmt auch der meisten Zuschauer. Siegesgewiss lässt sich Filip beim Durchstöbern der Schultasche von Adam aufzeichnen. Die darin enthaltenen Hefte sind allerdings alles andere als eines Genies würdig und als Karas schließlich noch feststellen muss, dass Filip die Lasersäge verschlampt hat ist die Katastrophe perfekt. Die Besucher müssen bleiben, denn ohne das Heft und die Säge können sie nicht in die Zukunft zurückkehren.

Karas und Filip kehren zum Haus der Bernaus zurück während die beiden anderen weiter die Hefte durchsuchen. Mittlerweile ist es dort richtig gemütlich geworden: Die Bernaus, ein paar Feuerwehrleute, die Nachbarn und der Alte mit der Lasersäge sitzen um ein Lagerfeuer, essen und trinken noch ein paar Absacker. Die Besucher fahnden im Wohnzimmer nach der Lasersäge, als Karas Bekanntschaft mit der Schnapsflasche eines Feuerwehrmanns macht. Schließlich landen Filip und Karas am Lagerfeuer und werden mit Suppe versorgt. Aufgrund der allgemeinen Paranoia gegenüber Essen aus dem zwanzigsten Jahrhundert verwendet Filip zwei Pillen, um die Suppen verschwinden zu lassen. Karas schafft es allerdings noch sich drei Löffel reinzuziehen - der Mann ist halt ein wenig verfressen.

Der Alte sieht die Suppe von Karas verschwinden und macht sich mit den Worten "Jetzt muss ich gehen. Ich weiß wann es Zeit ist." auf den Heimweg. Da Filip die Lasersäge bei ihm entdeckt hat nehmen die beiden die Verfolgung auf, allerdings nicht ohne dass Karas nochmal heimlich nachtankt. Alkohol gibt es ja im fünfundzwanzigsten Jahrhundert nicht mehr oder zumindest nur Bier, wenn man sich das heimlich braut (was Karas natürlich macht). Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Techniker hinter dem Steuer keine so gute Figur mehr macht. Sein Zustand verschlechtert sich auch zunehmend, so dass Filip verärgert beschließt ihn abzulösen.

Kurze Zeit später trifft Filip mit einem stark alkoholisierten Karas im Basislager der Besucher ein. Die Verfolgung des Alten ist missglückt und das Heft haben die beiden auch nicht gefunden. Kátja und Michal konnten in den gesammelten Papieren auch nichts Brauchbares entdecken. Da bleibt Filip nichts anderes übrig als die Augen nach oben zu verschrauben und zu hoffen, dass die nächste Folge bessere Nachrichten für die Besucher bringt.