Nur nicht auffallen

Flaschen! Die zahlen hier mit Flaschen!

Die Handlung

Am nächsten Morgen nehmen die Besucher wieder Kurs auf Kamenice, um sich im Hotel zum Löwen am Marktplatz einzuquartieren. Nach dem Konsum eines zeitgenössischen Lehrfilms wedelt Filip erwartungsvoll mit einem Geldschein herum, in der Hoffnung, dass jemand kommt und das Gepäck hereinträgt. Fehlanzeige - der einzige, der angelockt wird ist Karussell Ede, der fortan ein Auge auf die seltsamen Geometer hat. Das Einchecken ins Hotel läuft durch Filips regelmäßiges Schmieren des Hoteliers problemlos und kurze Zeit später haben die Besucher zwei Zimmer (zwar nicht mit schöner Aussicht, in ruhiger Lage oder mit Bad, aber immerhin).

Einen Grund zur Freude bieten vor allem die neuen Nachbarn der Besucher: Die Bernaus. Adam ist mit seinen Eltern vorübergehend ins Hotel zum Löwen gezogen, was ideale Vorraussetzungen für eine Beobachtung für die Besucher bietet. Zu diesem Zweck schickt Filip sofort den Techniker Karas los, um die drei Videoaugen auf dem Flur anzubringen. Alles verläuft nach Plan, bis das Stubenmädchen Helene einen Teppich unter Karas wegzieht. Das dritte Auge landet auf dem Boden und kurze Zeit später an der Schuhsole des Hoteldirektors. In weniger als 24 Stunden haben es die Besucher geschafft zwei Gegenstände aus der Zukunft zu verschlampen. Auf diesen Schock müssen sie erst einmal eine Ladung Amaronen - ein wackelpuddingartiges Gericht mit vielen Geschmacksrichtungen - essen.

Als Adam das Hotel verlässt brechen die Besucher auf, während Karas noch einen Rest Amaronen für später mitnimmt - Man kann ja nie wissen. Filip beschließt Adam alleine zu verfolgen und schickt die anderen einkaufen. Anfangs bereitet es dem Akademiker noch keine Probleme unauffällig hinter dem Genie herzugehen, als Adam jedoch auf ein Fahrrad umsteigt, muss Filip die Verfolgung abbrechen. Stattdessen begibt er sich zum Friedhof Kamenices und besteigt dort den Turm einer Kapelle. Mit seinem Fernrohr, das in einer Regenschirmhülle getarnt ist hat er von dort optimale Sicht auf das abgebrannte Haus der Bernaus, an dem bereits die erste Aufräumarbeiten im Gange sind.

Kátja, Karas und Michal machen sich derweil mit viel Geld und der Geometerausrüstung auf zum Einkauf ("Wissen sie warum wir dieses Gerümpel rumschleppen?" "Weil wir Geometer sind!"). Sie wollen zwar nichts vermessen, aber um nicht aufzufallen scheint es ihnen sicherer zu sein alles mitzunehmen. Das viele Geld ist allerdings Karussell Ede aufgefallen, der sich, in der Hoffnung den ein oder anderen Schein von den achtlosen Besuchern zu bekommen, an die Verfolgung macht. Zu seinem Pech wird er dabei nicht nur von oben bis untern nass, sondern wird auch noch von Karas Amaronenresten böse angeschleimt.

Filip wurde bei seinen Beobachtungen von ein paar Tauben derart erschreckt, dass ihm der Regenschirm aus dem Turmfenster fällt und unten auf dem Friedhof an einer Statue landet. Damit wäre der dritte Gegenstand aus der Zukunft verloren. Filip wagt es nicht den Schirm sofort zurückzuholen, da er sich von einer Frau, die gerade Gräber gießt, beobachtet fühlt. Es kommt zu einem nervenzerreißenden Duell in Sachen Geduld und Ausdauer, bis schließlich Filip geschickt seine Niederlage antäuscht, um dann schnell den Schirm zu holen und Fersengeld zu geben.

Das Shopping-Trio hat mittlerweile die Vorzüge von einem nahezu unbeschränkten Budget genossen. Zwar konnte Michal die anderen beiden erfolgreich vom Kauf eines Softeises abhalten, aber bis auf Salz und sogenannte Zahnbürsten haben sie alles andere bekommen. Daher gehen sie noch mal auf Tour und landen diesmal in einem Supermarkt, in dem Karas auf ein unerwartetes Problem stößt: "Flaschen! Die zahlen hier mit Flaschen!"